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Horrorszenario als Zugübung

LKW frontal gegen einen PKW, vier verletzte Personen - so lautete das Einsatzstichwort für eine umfangreiche Zugübung mit dem Schwerpunkt "Technische Hilfe".

Die Feuerwehren des 1. Zuges der FFSG Scharnebeck (Boltersen, Rullstorf, Scharnebeck) üben drei Mal im Jahr gemeinsam den Ernstfall, doch diese Übung war besonders. Das Szenario diesmal war: Ein LKW mit Mulde beladen stößt auf einer Kreisstraße frontal mit einem PKW zusammen. Der PKW wird dabei einen Abhang hinunter geschleudert, überschlägt sich mehrmals und bleibt in Hanglage auf der Seite liegen. Zwei Personen sind schwer verletzt. Der LKW verliert bei dem Aufprall seine Mulde, die dabei zwei Radfahrer an der Schräge unter sich begräbt. Der Übungsort war eine renaturierte Kiesgrube bei Rullstorf.

Der Einsatzleiter bildete zwei Abschnitte. Der PKW wurde mit dem neuen Stabfix-System gesichert, das zum ersten Mal unter realistischen Bedingungen eingesetzt wurde. Innerhalb kurzer Zeit war das Fahrzeug gesichert. Zusammen mit dem eingetroffenen Rettungsdienst des DRK Lüneburg wurde die Rettung eingeleitet. Nachdem beide Patienten erstversorgt wurden, konnte die technische Rettung beginnen. Zuerst wurden die Fenster entfernt, um dann mit einer Hydraulikschere das Dach Stück für Stück abnehmen zu können. Dabei wurde vor allem die Kommunikation zwischen Rettungsdienst und Feuerwehr geübt.

Im zweiten Abschnitt musste eine Mulde zuerst einmal gesichert werden. Dazu wurde sie an die Seilwinde des Rüstwagens angeschlagen. Zusätzlich wurde sie an einem zweiten Punkt mit einem Greifzug gegen seitliches Verrutschen gesichert. Mit pneumatischen Hebekissen wurde die tonnenschwere Last Stück für Stück angehoben. Der entstehende Freiraum wurde mit sogenannten Pallholz unterfüttert, damit die Last nicht wieder absacken konnte. Die Patientenbetreuung erfolgte anfangs durch Feuerwehrpersonal, wurde dann von dem eintreffenden Rettungsdienst übernommen.

Die beiden Unfallopfer konnten erfolgreich befreit werden.

Erschwert wurde die Übung neben den hochsommerlichen Temperaturen vor allem durch die enorme Hanglage von bis zu 40°, die auf gut 20m für den Transport von umfangreichen Material überwunden werden musste.

Diese komplexe Übung konnte mit Hilfe der Firma Anker (Kran), der Firma GaLaBau Darger (Mulde) und dem DRK Lüneburg (Rettungsdienst) durchgeführt werden. Der Kran platzierte sowohl die Mulde als auch den PKW gut 20m vom Weg entfernt am Hang. Das Auto wurde von der Autoverwertung Siebert zuvor fachmännisch auf diese Übung vorbereitet und von allen Betriebsstoffen befreit. Aus Sicherheitsgründen blieb der PKW während der Übung am Krank angeschlagen.

Vielen Dank für diese Unterstützung!

Text und Fotos: Feuerwehr Rullstorf